Alternativen zum Mandelmehl | Glutenfreies Low Carb Mehl

So wie Mandelmehl je nach Zubereitungsart nur der Presskuchen sein kann, der bei der Herstellung von Mandelöl übrig bleibt, aber auch als Mandelgrieß beziehungsweise Mandelmehl teilentölt eine Art Mandelmus sein kann und auch noch gewisse Anteile an Mandelmilch und Mandelöl darin enthalten sein können, ist das auch bei anderen Glutenfreien Low Carb Mehlsorten, die auch gute Alternativen zum Mandelmehl darstellen. Einige davon sollen hier nun einmal genauer vorgestellt werden.

 

Low Carb Mehlalternative: Kastanienmehl

Auch Kastanienmehl ist glutenfrei und gehört mit sehr wenig Kohlenhydraten zu den Cow Carb Mehlen. Hergestellt wird diese Mehlsorte aus Ess- oder Edelkastanien. Schon die Esskastanien selbst sind glutenfrei. Sie werden geschält, getrocknet und dann fein gemahlen.

Die 3 beliebtesten Kastanienmehle

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Der Geschmack ist mild, süßlich-nussig mit einer gewissen erdigen Note, wie es auch bei Maronen der Fall ist. Es wird häufig empfohlen, beim Backen von Brot oder Gebäck ungefähr 20 % Kastanienmehl dazuzugeben, um so ein besonders gutes Backergebnis zu erzielen. Kastanienmehl ist relativ dunkel, so dass das Mehlgemisch nach der Zugabe etwas dunkler aussehen wird.

 

Alternative Low Carb Mehlsorte: Kürbiskernmehl

100 g Kürbiskernmehl enthalten nur 2,1 g Kohlenhydrate. Auch dieses Mehl ist glutenfrei. Es sind viele Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß darin enthalten. Zu erwähnen sind der hohe Anteil an Magnesium und Kalium, beides Mineralstoffe, die sehr wichtig für die gute Funktionsweise von Nervensystem und Muskulatur sind. Der Geschmack von Kürbiskernmehl ist leicht nussig. Es eignet sich gut zum Backen von Brot oder Gebäck und auch zur Herstellung von Nudeln. Ebenso ist es gut dazu geeignet, als Paniermehl für beispielsweise Gemüse verwendet zu werden.

Die 3 beliebtesten Kürbiskernmehle

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Leinsamenmehl als leckere Low Carb Alternative

Es gibt im Handel entöltes und auch nicht entöltes Leinsamenmehl. Je nach Ölgehalt sind darin die sehr gesunden Omega-3-Fettsäuren zu nennen. Auch Leinsamenmehl enthält nur wenig Kohlenhydrate, dafür viele Ballaststoffe und ist glutenfrei. Gern genutzt wird Leinsamenmehl zum Backen, zum Binden von Soßen, aber auch in Müsli oder Smoothies. Der Geschmack von Leinsamenmehl ist nussig. Beim Backen wird empfohlen, ca. 20 % der Mehlmenge durch Leinsamenmehl zu ersetzen.

Die 3 beliebtesten Leinsamenmehle

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Kokosmehl

Auch Kokosmehl ist glutenfrei, enthält kein Cholesterin und beeinflusst auch den Blutzuckerspielel nicht. Es sind viele Ballaststoffe darin enthalten, die sehr gut für die Darmfunktion sind. Es eignet sich gut zum Backen von Broten, Kleingebäck und Pfannkuchen, aber auch zur Zubereitung von Soßen, Suppen und Brotaufstrichen.

Die 3 beliebtesten Kokosmehle

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Durch einen sehr geringen Fettgehalt ist Kokosmehl außerdem besonders kalorienarm. Viele Menschen verwenden Kokosmehl auch deshalb so gern, weil der typische Geschmack der tropischen Kokosnuss besonders köstlich ist. Kokosmehl neigt übrigens gar nicht dazu, zu verklumpen. Damit in der Küche zu arbeiten, ist deshalb besonders angenehm. Obwohl Kokosmehl besonders kalorienarm ist, sind wiederum besonders viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe reichlich in diesem Mehl enthalten.

 

Süßlupinenmehl als glutenfreies Low-Carb Mehl

Süßlupinenmehl ist nicht nur glutenfrei und gehört zu den Low Carb Mehlsorten, sondern wird auch besonders gern von Veganern verwendet. Das liegt an seinem besonders hohen Eiweißgehalt. Die Süßlupine ist ja mit den Bohnen und Erbsen verwandt und stellt damit eine wertvolle Proteinquelle dar.

Die 3 beliebtesten Süßlupinenmehle

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Auch der besonders hohe Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen wäre bei dieser Mehlsorte noch wichtig zu erwähnen. Ebenso ist der Ballaststoffanteil sehr hoch. Oft wird die Süßlupine heute schon als Soja des Nordens bezeichnet. Um Süßlupinenmehl herzustellen, werden die Samen zuerst gepresst, dann aufgeweicht und danach erwärmt. So entweicht dann die Flüssigkeit daraus.

Auf diese Weise entsteht dann das Mehl in seiner feinen Pulverform und kann in der Küche verwendet werden. Dieses Mehl eignet sich zur Herstellung von Brot, Kuchen und Gebäck, aber auch für Eiweißdrinks. Jede Form von Gebäck wird durch die Beigabe von Süßlupinenmehl besonders luftig.

 

Sojamehl

Sojamehl wird aus der Sojabohne gewonnen und gehört auch zu den glutenfreien Low Carb Mehlsorten. Es wird im Handel in verschiedenen Varianten angeboten. Das entfettete Sojamehl entsteht bei der Herstellung von Sojaöl. Vollfettes Sojamehl wird aus der ganzen Sojabohne gewonnen und entweder fein gemahlen oder aber als Sojagrieß in einer groben Konsistenz angeboten.

Auch beim Sojamehl ist zu erwähnen, dass es sehr gern von Vegetariern oder Veganern verwendet wird, weil es eine sehr wertvolle Quelle für pflanzliches Protein darstellt. Zu nennen ist auch die besonders gute Bindefähigkeit dieser Mehlsorte. Deshalb eignet sich Sojamehl auch so gut als Emulgator und Stabilisator und wird aufgrund dieser Eigenschaften in der Industrie sehr geschätzt.

Die 3 beliebtesten Sojamehle

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Diese guten Eigenschaften hat Sojamehl aber auch im Haushalt. Empfohlen werden in der Küche 20 bis maximal 30 % Sojamehl im Mehlanteil. Dann eignet sich dieses Mehl sehr gut zum Backen von Brot, Kuchen, Brötchen oder Pasta. Zu viel Sojamehl wird nachgesagt, dass es zu gehaltvoll werden könnte.

Beim Backen kann Sojamehl als sehr gutes Bindemittel auch sehr gut Eier ersetzen. Gutes Sojamehl ist heute fast überall im Handel erhältlich, sogar in Supermärkten. Besonders exklusive Sorten werden nach wie vor häufig noch im Reformhaus, in Bioläden oder Naturkostgeschäften angeboten und stammen dann normalerweise aus kontrolliertem Anbau. Oft werden diese Sojamehle dann auch mit einem Güte-Siegel versehen in den Handel gebracht und es ist sicher, dass sie Bio-Qualität haben.